Führerscheinklassen

Warum beschränken wir uns auf die Ausbildung in den Klassen „B“ und „BE“?

Die Ausbildung in der Klasse „B“ ist das Kerngeschäft einer persönlich geführten Fahrschule, und es erfordert die ganze Konzentration eines Fahrlehrers.

Die Arbeitszeit eines Fahrlehrers ist zeitlich begrenzt, sie darf 495 Minuten täglich für den praktischen Unterricht (Fahrstunden) nicht überschreiten. Schult ein Fahrlehrer mehrere Ausbildungsklassen, geht immer etwas Zeit verloren. Und dies oft zu Lasten des Fahrschülers!

Um dies zu vermeiden, schulen wir, obwohl Fahrlehrer für die Klassen A, B und CE nur noch die Klasse B und in Ergänzung die Klasse BE.

Mal ein Beispiel: Viele, die mich kennen, werden erstaunt fragen, warum gerade ich die Motorradausbildung nicht mehr betreibe. War ich doch als Instruktor für das Motorrad-Sicherheitstraining mehr als zwei Jahrzehnte ein ausgewiesener Fachmann auf diesem Gebiet, habe als Ausbildungsmoderator des DVR zur Ausbildung angehender Instruktoren beigetragen!

Hierfür gibt es mehrere Gründe!

Die Zeit, in der Motorradfahren „in“ war, ist vorbei. Nur noch wenige junge Leute möchten Motorradfahren!

Motorradfahren ist gefährlicher geworden! Sie müssen nur, wenn Sie mal in einem Auto mitfahren, schauen, wie sich die Verkehrsteilnehmer heutzutage verhalten, dann wissen Sie, was ich meine!

Die Motorradausbildung beschränkt mich in meiner Zeit, und zwar erheblich!

Möchte ich einem Fahrschüler den ersten Fahrunterricht erteilen, heißt es für mich: umziehen, rauf auf das Motorrad, zum Übungsplatz fahren, den Fahrschüler unterrichten, zurückfahren, umziehen, ab ins Auto und weiter geht es mit der PKW- Ausbildung. Ein enger Zeitplan führt zu Stress, und dass ist das letzte, was ich brauche, wenn ich Fahrschüler im PKW ausbilde!

Getreu meinem Grundsatz: „Quantität kostet Qualität" und "Man kann nicht Alles gut machen“ habe ich mich entschlossen, nur noch die Klassen „B“ und “BE“ auszubilden.

 

Fahrschule Heinz Hubbert

 „Vor Ort ist unser Ort“